30-Tages Schlafexperiment – Tag 5-10

von Julian am 26. Oktober 2013

Falls du dich für dich für die gesamte Serie interessierst und an dieser Stelle eingestiegen bist, dann empfehle ich dir das Lesen der ersten beiden Artikel aus der Serie. Diese findest du hier:

Teil 1 – Polyphasenschlaf – das 30-Tage Experiment

Teil 2 – Polyphasenschlaf – Everyman – Tag 1-5

Ich befinde mich heute an Tag 10 des Experiments. Ich habe in den letzten 5 Tagen nochmal sehr interessante Beobachtungen an mir selbst machen können.  Zuerstmal war ich zu Beginn des Experiments doch etwas skeptisch, ob eine Kernschlafzeit von 3,5 Stunden wirklich ausreichen würde.

Heute – an Tag 10 angelangt – weiß ich etwas mehr.

Meine wichtigste Erkenntnis bisher

Koffein kann einiges durcheinander bringen. Seit Tag 4 nehme ich (fast) gar kein Koffein mehr zu mir. Seitdem habe ich das Gefühl, dass sämtliche Schlafzyklen besser und natürlicher ablaufen. Ich schlafe zum Einen extrem schnell ein und zum anderen schafft es mein Körper morgens von selbst relativ schnell wach zu werden.

Verschobenes Wachheitsgefühl – wachere zweite Tageshälfte

Seit Umstellung auf den Polyphasenschlaf Rhythmus stelle ich fest, dass mein Wachheitsgefühl sich verschoben hat.

In den ersten Tagen habe ich mich morgens oft erstmal sehr müde gefühlt. Nach dem ersten 20-Minuten Schlaf habe ich mich dann allerdings wieder sehr wach gefühlt.

Der einzige Nachteil hiervon ist allerdings, dass ich es bisher noch nicht wirlich geschafft habe während des dritten 20-Minuten Schlafs wirklich einzuschlafen.

Seit Beginn des Experiments stelle ich fest, dass ich zum Nachmittag und Abend hin deutlich wacher bin als ich es bisher in meinem Leben war. Insgesamt hat sich mein Wachheitsgefühl also auf die zweite Tageshälfte verschoben.

Weggehen am Wochenende

Während ich früher schonmal nachts müde wurde, so bleibt das seit Umstellung fast von selbst aus. Ich kann zur Zeit locker bis 3 oder 4 Uhr wach sein ohne mich auch nur ansatzweise müde zu fühlen – das ist aber immer nur dann der Fall, wenn ich mich auch bewege bzw. aktiv etwas tue.

Wenn ich dagegen in der Nacht lese oder arbeite, dann sieht es wieder etwas anders aus. Hier ist es nicht ganz so einfach immer ein 100%-iges Wachheitsgefühl zu haben. Trotzdem ist es deutlich einfacher als noch vor der Schlafumstellung.

Einhalten des einmal festgelegten Rhythmus

Einige Leute haben schon kritisiert, dass der Everyman wenig Flexibilität zulässt. Man muss sich hierzu  in regelmäßigen Abständen hinlegen und nicht jedem gefällt diese Vorstellung. Der „Everyman“ lässt allerdings noch deutlich mehr Flexibilität zu als bspw. der „Uberman“ – bei letzterem gibt es gar keine Kernschlafzeit. Wenn man hier eine Schlafphase auslässt, so hat das gleich ziemlich negative Auswirkungen.

Ich bin meine Schlafzeiten in den ersten 10 Tagen relativ flexibel angegangen. Ich habe mich auf insgesamt zwei unterschiedliche Schlafrhythmen festgelegt. Den einen nutze ich für unter der Woche und den anderen für das Wochenende. Im zweiten Teil dieser Serie gehe ich ausführlicher auf meine genauen Zeiten ein.

 

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