5 bewährte Strategien wie du zum GEWINNER wirst und jede KRISE bewältigst – und zwar auch dann, wenn alles hoffnungslos erscheint!

von Julian am 15. August 2013

In wenigen Minuten ist es soweit… mein ICE rollt ein.

Das Taxi hat mich schnell, sicher und auf die letzte Minute zum Berliner Hauptbahnhof gebracht. Ich bin etwas spät dran, denn die Nacht zuvor hatte ich noch Frauenbesuch. Während ich mich mit ihr unterhalte, tickt die Uhr und ich verliere die Zeit ein wenig aus dem Blick.

Mein Taxifahrer und ich haben uns zuvor ein wenig über Berlin, Taxi Apps und Hybrid Autos unterhalten. Ich ertappe mich dabei, wie ich alle 2 Minuten auf die Uhr schaue – denn ich bin tatsächlich etwas spät dran.

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Doch dann komme ich an – im größten Bahnhof Deutschlands – und ich bin froh mit mir allein zu sein… nur mein MacBook, mein treuer Begleiter und Freund ist bei mir. Von einem anderen Freund hatte ich mir zuvor 14 Folgen der Serie „Shark Tank“ (zu Deutsch: Haibecken) besorgt… genügend „Stoff“, um mich sinnvoll im Zug zu beschäftigen. Bei dieser Serie treffen Multi-Millionäre (Investoren) auf Start-Ups und Einzelunternehmer, die eine große Idee haben und damit ihren Traum verwirklicken wollen.

Ich drehe meinen Kopf zur Seite und sehe die Landschaft an mir vorbeirauschen. Auf meiner Haut spüre ich zum Glück die funktionierende Klimaanlage. Ohne großartig nachzudenken baue ich sofort meinen Laptop auf, stöpsele die weißen Kopfhörer ein und starte den Videoplayer mit der ersten Episode von „Shark Tank“ (Haibecken)

Ich bin in meinem Element: Emotionen, Geld, Lebensgeschichten und Ideen, die das Potential haben die Welt zu verändern (oder auch nicht)… das alles ist für mich wie ein genial zusammengemischter Cocktail – besser als jede andere Fernsehserie, die ich kenne.

5 reiche und relativ junge Investoren sitzen wie bei „Deutschland sucht den Superstar“ nebeneinander und sehen sich an, wie die Kandidaten ihre „Idee“ bzw. ihr bereits bestehendes Geschäft so verkaufen, dass sie dafür Geld bekommen… ich muss aufschauen, als mich der Schaffner plötzlich nach meinem Fahrschein fragt.

Dann kommt ein spannender Moment, den ich wie eine Metapher auf das Leben verstehe. Eine junge Frau erzählt von ihrer Geschäftsidee. 4 von 5 Investoren geben ihr ein klares NEIN. Die Frau scheint entsetzt zu sein und bemerkt gar nicht, dass ein fünfter Investor Interesse an ihrer Geschäftsidee hat. Anstatt ihren Blick auf den noch im Spiel verbleibenden Investor zu richten, verharrt ihr in Entsetzen gekleidetes Gesicht auf den vier anderen Investoren. Dann spricht auf einmal der 5te Investor zu der jungen Frau. Er meint: „Warum ist deine ganze Energie und Aufmerksamkeit auf den Teil des Raums gerichtet, wo du nichts mehr zu erwarten hast?“ – Sie scheint nicht ganz zu verstehen – und er fährt fort: „Wenn du weiter in diese Ecke schaust und nicht bemerkst, dass hier noch jemand sitzt, dann überlege ich es mir vielleicht doch noch anders und mache dir auch kein Angebot.“

Was ist hier passiert? Diese Situation zeigt sehr schön eine Falle, in die viele Menschen tappen… man wünscht sich etwas von jemandem bestimmten und erhält es nicht. Das kann alles sein: z.B. Liebe, Geld oder Aufmerksamkeit. Wenn man es dann nicht erhält, dann schaut man immer weiter in diese Richtung ohne zu bemerken, dass das fehlende Ding vielleicht von einer ganz anderen Seite – außerhalb des eigenen Blickfelds – kommt.

Ich kenne das auch. Erst letzte Woche ist  mir etwas ähnliches passiert:

Jemand hat mir etwas gesagt bzw. versprochen und hat dann doch nicht danach gehandelt. Ich bin enttäuscht, aber nicht nur das… noch eine weitere Emotionen kommt hinzu: Trauer. Und dann bemerke ich auf einmal, wie ich handlungsunfähig bin.

Zum Glück bemerke ich rechtzeitig, was mit mir passiert. Ich schreibe einem Freund eine SMS und er holt mich da innerhalb von 5 Minuten auf gekonnte Art wieder raus. Wie? Er bittet mich als erstes meine Emotionen genau zu beschreiben. Als nächstes fragt er mich was die einzige Lösung für solche Situationen ist. Ich ahne es schon und antworte: „Handeln“ – ja genau, das ist es!

Ich beschließe sofort etwas zu tun und mich zu beschäftigen. Doch mein Freund macht noch etwas anderes, sehr mächtiges mit mir. Er schafft es, mich mit einem Schlag auf andere Gedanken zu bringen. Doch wie ist ihm das gelungen? Er macht einen Witz und ich muss auf einmal so stark lachen, dass ich danach nicht mehr so genau weiß warum ich mich eigentlich so schlecht gefühlt hatte. Im NLP (Neuro Linguistisches Programmieren) gibt es dafür übrigens ein Fachwort, es nennt sich „Pattern Interrupt“.

Doch genug der einleitenden Worte, kommen wir jetzt zu den 5 besten Strategien.

Die 5 besten Strategien, wie du zum Gewinner wirst und jede Krise sicher bewältigst

  1. Momentum aufbauen – Eines der wichtigsten Dinge, die es gibt um aus einer Krise zu kommen oder insgesamt stärker als Mensch zu werden besteht darin Momentum aufzubauen. Doch was ist damit gemeint? Hier verhält es sich so ähnlich wie mit einem Zug. Je schneller ein Zug fährt, desto leichter ist es die Geschwindigkeit aufrecht zu erhalten oder zusätzlich zu erhöhen. Wenn du zB. manchmal keine Kraft oder Motivation spürst, dann hilft es erstmal etwas kleines, leichtes zu machen. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass du einfach nur den Müll runterbringst oder etwas anderes machst was dir relativ leicht fällt. Wenn du einmal angefangen hast etwas zu tun, dann wird dir jede weitere Handlung und jede weitere Tat immer leichter fallen.
  2. Verantwortung übernehmen – Erkenne, dass du selbst – und nur du selbst verantwortlich für dein Glück bist. Niemand sonst. Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen bedeutet auch Erwachsen zu werden. Besonders hilfreich kann es auch sein, Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen. Es gibt zum Beispiel Geschichten von Menschen, die in einer Krise waren und sich dann auf einmal um jemand anderen kümmern mussten. Ganz schnell rücken so die eigenen Sorgen in den Hintergrund. Wenn du einen alten Menschen kennst, dann besuche diesen Menschen. In dem Moment wo du Zeit mit dieser Person verbringst werden deine eigenen Sorgen kleiner. Du siehst dann auch was es bedeutet alt zu sein und nicht mehr weit vom Tod entfernt zu sein. Vor diesem Hintergrund erscheinen die eigenen Probleme auf einmal sehr viel kleiner.
  3. Das kleine Monster erkennen und in seine Grenzen weisen – jedes Mal wenn du dich dabei ertappst wie du handlungsunfähig wirst, weil dich eine bestimmte Emotion überfällt, dann stelle dir ein kleines Monster vor. Es will dich lähmen, dich von deinem Weg abbringen und dich zum Opfer machen. Lässt du dich darauf ein oder bist du stärker als das Monster? Du entscheidest! Die Frage ist auch: willst du, dass deine Emotionen Kontrolle über dich haben oder willst du Kontrolle über deine Emotionen haben?
  4. Selbstgespräche führen, aber richtig! – wie du mit dir selbst sprichst hat einen enorm großen Einfluss über die gesamte Entwicklung deines Lebens. Achte auf den Fluss deiner Gedanken. Halte ab und zu inne und frage dich: ‚Bringt mich mein jetztiger Gedanke weiter oder werde ich von ihm aufgehalten?‘ oder ‚Tut mir dieser Gedanke gerade gut oder lässt mich dieser Gedanke schlechter fühlen?“ Wenn ein bestimmter, zerstörerischer Gedanke nicht loslässt, dann versuche einmal folgendes. Sage zu dir selbst bzw. zu deinem schlechten Gedanken: „Sei still‘ jetzt – raus mit dir aus meinen Kopf – du hast hier nichts zu suchen!“ Wenn du dabei auch noch wütend sein kannst, umso besser!
  5. Denkmuster durchbrechen („pattern interrupt“) – Wie schon weiter oben erwähnt ist das eines der besten Wege um ganz schnell auf andere Gedanken zu kommen bzw. innerhalb von Sekunden zu vergessen, warum man sich überhaupt schlecht gefühlt hat. Ein „Pattern interrupt“ funktioniert immer dann besonders gut, wenn jemand anderes das mit einem macht. Angenommen du streitest dich mit jemandem. Wie wärs wenn du aus heiterem Himmel anfängst zu singen oder dich auf die Knie fallen lässt und betest. Damit hätte dein Streitpartner mit Sicherheit nicht gerechnet. Die Chance ist dann hoch, dass ihr beide so komplett aus eurem Streitmuster gerissen werdet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder Mensch alles in sich hat, um sich aus jeder Situation in jede andere Situation zu bringen. Die Menschheit ist voll mit Geschichten von Männern und Frauen, die irgendwann einmal alles verloren haben, nur um hinterher doch stärker und größer zu werden als sie es jemals zuvor waren. Aber man muss auch nicht alles verlieren, nur um dann endlich zum Gewinner zu werden. Es genügt häufig bereits das brennende Verlangen, mehr aus sich und seinem Leben machen zu wollen. Wenn du es schon zu lange versucht hast und immer noch kein Erfolg hast, dann benötigst du entweder: 1.) Inspiration bzw. eine Eingebung oder 2.) Frustration, die so hoch ist, dass du an einen Punkt kommst wo du zu dir selber sagst: „Das kann und darf so nicht mehr weiter gehen – etwas muss sich ändern!“

 

 

 

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