Warum bin ich so traurig?

von Julian am 25. Juli 2013

Die Frage „Warum bin ich so traurig?“ stellt sich irgendwann jeder Mal im eigenen Leben.

Nur für den Fall, dass du dir nicht sicher bist warum du dich schlecht fühlst oder du nicht in der Lage bist das Hauptproblem von den anderen Problemen zu isolieren, dann gibt es eine sehr gute Technik dafür wie du den Hauptgrund für deine schlechte Stimmung herausfinden kannst.

Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass je mehr du damit dein Ziel verfehlst, desto mehr wirst du von dieser Vorgehensweise profitieren. Wunderst du dich wie sowas möglich sein kann? Dann lese weiter.

Wie du das Hauptproblem isolierst, weshalb du dich schlecht fühlst

Nehmen wir nur mal für einen Moment an, dass du dir nicht sicher bist ob du dich wegen der vielen unerledigten Arbeit schlecht fühlst, oder wegen einer kürzlichen Trennung oder weil du dich unwohl in deinem Körper fühlst.

In diesem Fall musst du mit allen diesen Problemen so umgehen als wären sie alle der Grund für deine schlechte Stimmung. Oder in anderen Worten: du solltest versuchen an allein Problemen gleichzeitig zu arbeiten und zwar auch dann wenn du dir nicht sicher bist, welches der Probleme tatsächlich für deine schlechte Stimmung verantwortlich ist.

Im obigen Beispiel würde die Lösung darin bestehen, dass du an allen 3 Problemen gleichzeitig arbeitest. Die Lösung wäre also hier, dass du Sport machst, damit du dich besser in deinem Körper fühlst. Dann würdest du alle unerledigten Aufgaben nacheinander abarbeiten und dann würdest du noch ein Buch darüber lesen, wie man am besten mit Trennungen umgeht.

Auch wenn die Probleme, die du so gelöst hast nicht der Hauptgrund für deine schlichte Stimmung waren, dann fühlst du dich danach wahrscheinlich trotzdem besser. Dadurch, dass du deine Arbeit erledigt hast und beim Sport warst, hast du den Schmerz den dir das wahre Problem (Trennung von deinem Freund/deiner Freundin) gebracht hat, mit Sicherheit verringert. Ein Problem allein verursacht viel weniger Schmerz, als wenn du alle Probleme auf einmal hättest.

Was wenn du deine Probleme nicht schnell lösen kannst?

Hab‘ keine Sorge. Du musst das Problem erstmal nicht dauerhaft lösen, um dich gut zu fühlen. Es genügt erstmal wenn du anfängst ins Handeln zu kommen. Das sendet deinem Gehirn das Signal, dass es mit den schlechten Gefühlen aufhören soll.

Wenn dein Problem zum Beispiel darin besteht, dass du dich unwohl in deinem Körper fühlst, dann wird das negative Gefühl verschwinden, sobald du regelmäßig Sport machst.

Dein Kopf sendet dir schlechte Gefühle um dich zu motivieren deine Probleme zu lösen. Sobald dein Gehirn erkennt, dass du anfängst zu handeln werden die schlechten Gefühle wie von selbst verschwinden.

Wenn du allerdings versuchst vor deinen Problemen zu flüchten, dann wirst du dich vielleicht kurzzeitig wohl fühlen – mittel- bis langfristig werden sich deine Probleme so aber nur vervielfachen.

Nehmen wir nur mal an, dass du um deine Probleme zu vergessen anfängst Alkohol zu trinken. In diesem Fall wird dir Alkohol solange helfen wie du ihn trinkst. Sobald du allerdings wieder nüchtern bist wirst du dich aus zwei Gründen schlechter fühlen als vorher.

Der erste Grund besteht darin, dass du dein Problem nicht wirklich gelöst sondern nur vor dir hergeschoben hast. Zweitens hast du nun ein zweites Problem zu der Liste hinzugefügt: eine schlechte Geowhnheit!

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