Ich habe nun sehr lange nicht mehr hier geschrieben – doch warum nur? Ich war in den letzten Monaten sehr damit beschäftigt mein Geschäft größer zu machen und mich auch um mein privates Glück zu kümmern.

Seit meinem letzten Eintrag hat sich viel getan. Es ging mir geschäftlich, gesundheitlich und auch auf emotionaler Ebene noch nie so gut wie heute – und das, obwohl ich an anderer Stelle bereits von einer „unheilbaren Krankheit“ berichtet habe, die mich erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit begleitet. Meinen jetztigen Zustand führe ich auf eine Reihe von Veränderungen zurück, die ich in meinem Leben gemacht habe und immer noch laufend vornehme.

Seit längerer Zeit beschäftige ich mich intensiv mit dem Rad des Lebens. Es ist für mich das wichtigste Konzept in der Persönlichkeitsentwicklung und begleitet mich wie ein roter Faden durch mein Leben. Das Rad des Lebens ist ein Konzept, das auf Anthony Robbins zurückgeht. In einem meiner früheren Beiträge mit dem Titel „Wie werde ich reich? Die Wahrheit über Erfolg, der Sinn des Lebens und was wahre Stärke ausmacht“ hatte ich zum ersten Mal über das Rad des Lebens geschrieben.

Beim Rad des Lebens besteht das Leben aus einer Reihe von Teilbereichen, diese sind: „Beziehungen“, „Gesundheit“, „Finanzen“, „Familie“, „Karriere“ und „Spiritualität“. Unglück und Unzufriedenheit entstehen häufig, wenn die genannten Teilbereiche (zu stark) ins Ungleichgewicht zueinander geraten. Ein Beispiel: jeder, der schonmal viel Geld hatte, sich aber gleichzeitig gestresst und (seelisch) krank gefühlt hat, der weiß wahrscheinlich sofort wovon hier die Rede ist. 

Umgekehrt geht es Menschen, die von sich behaupten spirituell erleuchtetet zu sein, häufig auch nicht besonders gut. Nicht selten fehlt es solchen Menschen an Geld.

Nur mal angenommen man stellt sich das Leben als eine Art Kreis vor. Wenn man nun jedem der Teilbereiche einen Wert von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut) zuordet und dann die Achsen miteinander verbindet, dann erhält man eine Art Muster… wie man auf nachfolgendem Bild unschwer erkennen kann.

raddeslebens

Wenn man sich den Kreis mit den Linien darin als Rad vorstellt und sich dann überlegt, dass dieses Rad auf der Straße rollen müsste… dann sieht man gleich, ob das Rad sauber rollen würde oder eher holprig und ruckelig vor sich hinknattern würde.  

Nun, stell‘ dir vor du hast Großes vor im Leben oder willst ein Ziel erreichen. Wie glaubst du ist es leichter für dich dieses Ziel zu erreichen: wenn du nur auf einem Zylinder fährst oder wenn du alle sechs Zylinder befeuerst?

Zeige mir einen glücklichen Menschen…

… dem es auch nicht an Geld fehlt(!) und wir haben mit großer Wahrscheinlichkeit einen Menschen vor uns, bei dem gleich mehrere der sechs genannten Bereiche stark ausgeprägt sind.

Nun hat jeder Mensch unterschiedliche Stärken: dem Einen fällt es leichter, immer genügend Geld zu haben. Dafür hat dieser Mensch vielleicht mehr Probleme mit seiner Gesundheit oder mit den Beziehungen zu anderen Menschen will es nicht so recht klappen.

Der erste Schritt zu einem erfüllteren Leben…

Wenn du nun etwas zum Positiven verändern willst, dann musst du sehr wahrscheinlich erstmal deine Komfortzone verlassen. Das ist nicht immer leicht, denn es bedeutet etwas anders zu machen als bisher. An anderer Stelle hatte ich bereits ausführlich über das Verlassen der Komfortzone geschrieben.

Mein Tipp: Wenn du etwas zum Positiven in deinem Leben verändern willst, dann beschäftige dich mit dem Rad des Lebens. Frage dich, was du konkret tun kannst, um dein Rad des Lebens (wieder) ins Rollen zu bringen. In meinem eigenen Leben gab es Zeiten, in denen ich abrupt aus dem „Gleichgewicht“ geworfen wurde. Immer hat mir das Wissen um das Rad des Lebens dabei geholfen wieder Fuß zu fassen und ein stärkerer Mensch zu werden als ich es  vorher war.

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Zur Ruhe kommen

Zur Ruhe kommen

Zur Ruhe kommen und Kraft tanken? Für mich gibt es gerade nichts wichtigeres. Ein arbeitsreicher Tag geht zu Ende – dankbar liege ich mit einem Buch in meinem Bett. Ich genieße die Stille. Die letzten Wochen waren – wie auch das ganze letzte Jahr – bewegt und kein bisschen langweilig.

Während ich diese Zeilen schreibe fühle ich mich wie im Auge eines Hurricanes – um mich herum tobt es auf allen Seiten – nur hier ist es ruhig, ich verbringe wertvolle Zeit mit mir selbst, in meiner kleinen Oase. Ich lese, denke nach und fühle in mich hinein. Während ich hier so liege, klingt ein Satz in meinem Kopf nach, den ich erst letzte Woche gehört habe:

„Ohne deine Vergangenheit bist du sofort frei!“

Doch wo habe ich diesen Satz zum ersten Mal gehört? In einem beeindruckenden Vortrag, indem es um den richtigen Umgang mit den eigenen Gefühlen geht. Es ist ein Vortrag von Robert Betz, indem es darum geht wie man Schmerz, Angst und Leid in Freude verwandelt. Ich war von diesem Vortrag so berührt wie selten von etwas in meinem Leben. An einer Stelle heißt es im Vortrag, dass viele Menschen ihre Emotionen nicht zulassen, sie unterdrücken, wegschieben oder nicht wahrhaben wollen. Die Rede ist hier von negativen Gefühlen wie zB. Angst, Leid oder Trauer.

Vom Sinn und Zweck negativer Emotionen

Robert Betz erklärt warum zu einem glücklichen Leben eben auch diese, von den meisten Menschen ungewollten, Emotionen gehören. Jeder will immerzu glücklich sein, doch nicht jeder ist bereit auch die „dunkle Seite“ der Gefühle voll anzunehmen und sogar dankbar dafür zu sein. Dankbar sein für schlechte Gefühle? Vielleicht denkst du jetzt ich bin verrückt, doch lass‘ mich das ein bischen näher erläutern 🙂

Angenommen dich überkommt plötzlich ein Gefühl der Angst. Vielleicht wirst du deshalb sogar mitten in der Nacht wach und kannst nicht mehr einschlafen. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du damit umgehen kannst. Eine davon führt dazu, dass du nicht mehr einschlafen kannst. Die andere aber führt dazu, dass du in kürzester Zeit wieder einschläfst – und zwar so schnell und so leicht wie ein Baby. Ich habe es selbst erlebt. Die von Robert Betz beschriebene Methode funktioniert, ich konnte es selbst kaum glauben.

Drückst du vor lauter Sorgen manchmal nachts kein Auge zu?

Ok, du wachst also auf und spürst da dieses negative Gefühl (zB. Angst). Mit großer Wahrscheinlichkeit hast du vor deinem inneren Auge Bilder von einer bestimmten, unerwünschten Situation – oder es ist eine unbestimmte Angst und du weißt nicht genau woher sie kommt. Bei mir war vor kurzem das letztere der Fall. Früher habe ich mir in solchen Situationen immer die schlimmsten Sachen ausgemalt. Das Ergebnis davon: ich versuchte gegen das schlechte Gefühl anzukämpfen, was die ganze Sache nur noch schlimmer machte.

Schlechte Gefühle voll annehmen und JA sagen zu dem was ist

Doch was würde passieren, wenn du nicht gegen dein schlechtes Gefühl ankämpfst sondern es voll zulässt? Was wäre wenn du voll einverstanden damit bist, dass du dich eben jetzt schlecht fühlst? Oder mit anderen Worten: wie wäre es wenn du JA sagst du dem schlechten Gefühl, es voll zulässt und es genau so akzeptierst wie es ist?

Wie ich mit dieser Technik meine Angst im Handumdrehen loswurde

Vor ein paar Tagen war es dann soweit… ich wachte gegen 4 Uhr morgens auf und ein tiefes Gefühl der Angst machte sich in meinem ganzen Körper breit. Ich erinnerte mich plötzlich daran, wie Robert Betz meinte, man solle die eigenen Gefühle wie aus dem Auge eines Forschers und Entdeckers betrachten. Ich fing‘ also damit an mein Gefühl zu erforschen indem ich mich zuerst fragte was für ein Gefühl das überhaupt ist. ‚Mmmhhh, fühlt sich wie Angst an.‘ sagte ich mir.

Robert Betz hat mich dazu ermutigt sogar noch einen Schritt weiter zu gehen und mit meinem eigenen Gefühl zu sprechen. Was hatte ich schon zu verlieren? Ich fühlte mich schlecht und wusste von früheren Situationen, dass daraus sehr leicht eine durchwachte Nacht werden könnte. 

Trauer und Angst in Freude verwandeln

Ich nahm mir also ein Herz und sprach liebevoll zu mir selbst: „Was bist du für ein Gefühl? Angst, aha… Da bist du also – Ich spüre dich Angst.“ – Anstatt mich gegen die Angst zu wehren sagte ich weiter zu ihr. „Es ist okay, dass du hier bist. Du darfst da sein.“

Wohlwollend kümmerte ich mich um sie, die Angst. Es fühlte sich fast schon so an, als ob ich meine Angst umarmen würde. Und was passierte als nächstes? Ich wurde müde, die Angst ging weg und ich schlief‘ ein wie ein kleines Kind. Wer hätte gedacht, dass zur Ruhe kommen so  einfach sein kann.

Negative Gefühle in Freude verwandeln, so geht’s!

Wenn es dir das nächste Mal schlecht geht und du zur Ruhe kommen willst, dann lasse das Gefühl voll zu. Lasse dich darauf ein, akzeptiere dein schlechtes Gefühl und kämpfe nicht dagegen an. Du kannst sogar noch einen Schritt weiter gehen und dein Gefühl willkommen heißen.

Wenn du das tust, dann wird sich dein Gefühl schneller auflösen als du jetzt vielleicht für möglich hältst. Bleib‘ wachsam und achte auf deine Gefühle. Mit Gefühlen verhält es sich wie mit dem Meer – sie sind in ständiger Bewegung – da geht es mal auf und mal ab.

Wenn dir das eimal klar ist, dann weißt du auch, dass hinter jedem noch so schlechten Gefühl ein anderes Gefühl wartet dein jetziges, schlechtes Gefühl abzulösen. Und so kommst du zur Ruhe, auch wenn ein Hurricane gerade dein Haus verwüstet.

Bildquellenangabe: Rainer Sturm  / pixelio.de

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